LESUNG im Bistro Marie im Bundestag

Der Ted

Es beginnt mit einem winzigen Einbiss im Mundboden. Nicht der Rede wert. Dann wächst dort eine Kichererbse. Am falschen Ort, mit falscher Farbe, zur falschen Zeit. Die Erzählerin sucht im Internet nach einer Erklärung und stößt auf Knoten, Zysten, Raumforderungen, Dignitäten: Wölfe im Schafspelz. Sie tastet, googelt, beobachtet. Und gibt dem unheimlichen Gebilde einen Namen: Ted. Ted ist vielleicht harmlos, vielleicht nicht. Er schwillt an, entleert sich, verschwindet und kommt wieder. Er wird zum Kobold, zum Rumpelstilzchen, zum Killer. Die Erzählerin sticht ihn auf, bekämpft ihn mit Sprache und schwarzem Humor. Doch Ted lässt sich nicht so leicht in Schach halten.

„Der Ted“ ist eine groteske Geschichte über die Angst vor dem eigenen Körper und den Versuch, das Ungewisse durch Benennen beherrschbar zu machen. Eine Geschichte, in sich medizinische Fachsprache aneinander reiben und in der sich eine mögliche tödliche Bedrohung im Format einer Kichererbse versteckt.

Ich lese mein Prosastück „Der Ted“.

Werkstattlesung in der Akademie der Künste

Vom Rückzugsort direkt ins Rampenlicht: Am 1. September 2026 las ich aus meinem neuen Hörspiel „Fieberblau“ (Arbeitstitel)“, an dem ich bis Ende August im Alfred-Döblin-Haus arbeitete. Tim Staffel hat freundlicherweise richtig gut die Rolle des Chat-Bobs gelesen.

Tandemlesung mit meinem Mitstipendiaten Tim Staffel im Buchengarten in der Akademie der Künste in Berlin. Foto: Gerald Zörner.

https://adk.de/programm/veranstaltungskalender/2026/09/lange-nacht-der-doeblin-stipendiatinnen/596512

Lesung – „Thera sickert“

Einladung zur Lesung:

„Thera sickert“ – Ein Stimmungsbild

Am 5. November um 19 Uhr lade ich euch herzlich ins ACUD in Berlin (Veteranenstraße 21) ein. Dort lese ich meine neue Erzählung „Thera sickert“, die im Sommer 2025 entstanden ist.

Thera erlebt, wie sich das Craquelé einer alten Amphore in ihre Haut, ihre Umgebung, ihre Wahrnehmung einschreibt. Risse breiten sich aus, Linien durchziehen innere und äußere Räume. Zwischen Schlaf und Wachen, Erinnern und Auflösen, Körper und Sprache entsteht eine raffinierte Metamorphose – leise, schleichend, schmeichlerisch, beinahe tröstlich.

Der Text lässt sich nicht festhalten: er sickert.

Ich freue mich, wenn es euch/Sie reizt, meine Worte und Bilder auf euch/sich einsickern zu lassen, wenn es euch/Sie in eine feine, brüchige Welt hineinzieht.

Weitere Details zum Leseabend folgen.

Lesung: „Sandeis“

Mein literarischer Text „Sandeis“ wurde in einem Schreibwettbewerb zum Thema „Neue Zeit“ ausgewählt. Am 25. Oktober 2024 findet die Lesung ab 18 Uhr im Literaturforum im Brecht-Haus in Berlin statt. Ich habe am Strand der Jadeküste an der Loiremündung Spuren hinterlassen und der Sand hat Spuren in meinem Text hinterlassen. Er hat am Ende mitgeschrieben.

Strandleserin

Tharon-Plage im Loireland, an der Jadeküste, 15. August 2024. In der Nähe der „Boîte“, der Bücherkisten, die Strandleser mit Gratis-Büchern versorgen.

© Andra Joeckle

27. März 2024 | Lesung „Regentanz“

Zur Leipziger Buchmesse erscheint im Hirnkost Verlag die Anthologie „Regen in Zeiten der Klimakrise oder Kann ChatGPT Literatur?“ (Hardcover, 160 Seiten) mit meiner Erzählung „Regentanz“. Am 27. März 2024 wird das Buch im Haus der Sinne in Berlin vorgestellt. Zwei dürfen lesen, Sarah Covak und ich.

Beginn: 19 Uhr.

Lesung im Literaturhaus

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Detlef Treiber – Paul Löbe Haus, spreeseitig

Am 25. Oktober 2023 lese ich im schmucken, renommierten Literaturhaus in der Fasanenstraße in Berlin meine Erzählung „Regentanz“ auf einer Leseveranstaltung des VS zum Thema „Regen“. Beginn: 18 Uhr.
Es war mein Ehrgeiz, eine Geschichte zu schreiben, die keine KI wie ChatGPT generieren kann. Schauplatz ist die Opena-air-Tango-Szene am Paul Löbe Haus im Berliner Regierungsbezirk.Ich freue mich über zahlreiches Antanzen.

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Foto: Detlef Treiber, die Kantine im Paul Löbe Haus, vor der Tango getanzt wird

Die Fotos vom Paul Löbe Haus stammen von Detlef Treiber, mit dessen freundlicher Genehmigung ich sie hier veröffentliche. 

Lesung im Literaturhaus in der Fasanenstraße

Dieses „blitzende“ Foto verdanke ich Katrin Deibert.

 

Henning Kreitel moderierte die Lesung. Am 26. Oktober 2022 las ich zum Motto „Danach“ im Literaturhaus in der Fasanenstraße. Wie erfreulich, dass dieser so einladende wie renommierte Leseort dank des Einsatzes von Henning Kreitel und Mitorganisator/innen zurückerobert werden konnte. Literaturhaus Berlin, Fasanenstr. 23, 10719 Berlin Beginn der Veranstaltung 18 Uhr. Begrüßung und Moderation Henning Kreitel, Vorsitzender des VS Landesverband Berlin. Es lasen die Schriftstellerinnen und Schriftsteller Herbert Beckmann, Gerd Bedszent, Katrin Imma Deibert, Monika Ehrhardt-Lakomy, Dorle Gelbhaar, Heinrich von der Haar, Sybille Ionescu, Andra Joeckle, Volker Lüdecke, Birgit Monreal, Jutta Rosenkranz, Paul Waschkau, Doris Wiesenbach, Gisela Witte und Orla Wolf.

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